Ein neu­es Ge­setz soll die War­te­zei­ten auf Arzt­ter­mi­ne re­du­zie­ren, die ärzt­li­che Ver­sor­gung ver­bes­sern und die Leis­tun­gen der Kran­ken­kas­se be­darfs­ge­rech­ter ge­stal­ten: das Ter­min­ser­vice- und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG; in Kraft ge­tre­ten am 11.05.2019). Die wich­tigs­ten Re­ge­lun­gen, stel­len wir Ih­nen in zwei Tei­len vor.

Wirt­schaft­lich­keits­prü­fung
Die bis­he­ri­gen Re­ge­lun­gen ha­ben es zu­ge­las­sen, dass die Kassen(zahn)ärztlichen Ver­ei­ni­gun­gen bis zu vier Jah­re nach Ab­schluss der je­wei­li­gen Quar­tals­ab­rech­nung Wirt­schaft­lich­keits­prü­fun­gen durch­füh­ren konn­ten. Trotz star­kem Wie­der­stand sei­tens des GKV-Spit­zen­ver­ban­des wur­de die­se Frist durch das neue TSVG nun auf zwei Jah­re re­du­ziert.

Dar­über hin­aus wur­de die Pflicht zur Durch­füh­rung von Zu­fäl­lig­keits­prü­fun­gen in min­des­tens 2 Pro­zent der Zahn­arzt­pra­xen ab­ge­schafft. Statt­des­sen sol­len Über­prü­fun­gen zu­künf­tig auf An­trag der Kas­sen oder KZVen durch­ge­führt wer­den. Ein­zel­hei­ten hier­zu wer­den noch in Zu­sam­men­hang mit dem Bun­des­man­tel­ver­trag zu ent­schei­den sein.

 

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