Seit 2007 nimmt die Zahl an­ge­stell­ter Zahn­ärz­te ra­pi­de zu, nach­dem das  Ver­trags­arzt­rechts­än­de­rungs­ge­setz ver­ab­schie­det wur­de und Zahn­ärz­te seit­dem zwei an­ge­stell­te Zahn­ärz­te in ih­rer Pra­xis be­schäf­tig­ten kön­nen. Wa­ren da­mals ca. 6.000 An­ge­stell­te (As­sis­tenz­zahn­ärz­te) in zahn­ärzt­li­chen Pra­xen tä­tig, sind es heu­te ca. 18.000. 12.000 Zahn­ärz­te zie­hen al­so das An­stel­lungs­ver­hält­nis der Nie­der­las­sung vor und ste­hen als Käu­fer zur Über­nah­me von Zahn­arzt­pra­xen nicht zur Ver­fü­gung.

Des­halb wun­dert es nicht, dass ca. 70 % der ab­zu­ge­ben­den Pra­xen nicht mehr ver­äu­ßert wer­den kön­nen.

An­de­rer­seits tre­ten seit kur­zem in­sti­tu­tio­nel­le An­le­ger im Markt auf, die zu­ge­las­se­ne Leis­tungs­er­brin­ger (z. B. Kran­ken­häu­ser) er­wor­ben ha­ben und kau­fen mit die­sen Zahn­arzt­pra­xen auf. Da­bei han­delt es sich grund­sätz­lich um Pra­xen mit sie­ben­stel­li­gem Um­satz und ho­her Ren­ta­bi­li­tät. Be­mer­kens­wert ist, dass sol­che Käu­fer Kauf­prei­se an­bie­ten, die der klas­si­sche Über­neh­mer-Zahn­arzt nicht in der La­ge ist zu leis­ten. Die Kauf­prei­se er­mit­teln sich, in­dem das EBITDA der je­wei­li­gen Pra­xis um ei­nen Un­ter­neh­mer­lohn be­rei­nigt wird und mit ei­nem Fak­tor zwi­schen 5 und 8 mul­ti­pli­ziert wird. Bei­spiel: Er­wirt­schaf­tet ei­ne Pra­xis ei­nen Cash-Flow von 600.000 € und wird der Un­ter­neh­mer­lohn mit 150.000 € an­ge­nom­men, er­ge­ben sich schnell Kauf­prei­se zwi­schen 2.000.000 € und 3.000.000 €.

In­ter­es­sier­te Pra­xen un­ter­stüt­zen wir da­bei, die für die In­ves­to­ren re­le­van­ten Kern­da­ten zu­sam­men­zu­stel­len, Ge­sprä­che zu füh­ren, die Due Di­li­gence er­folg­reich zu be­stehen und at­trak­ti­ve Kauf­ver­trags­ab­schlüs­se her­bei­zu­füh­ren. Da­bei ist die Zu­sam­men­ar­beit mit dem je­wei­li­gen Steu­er­be­ra­ter für ge­lin­gen­de Ver­hand­lun­gen und ei­nen gu­ten Ver­trags­ab­schluss von be­son­de­rer Be­deu­tung.

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