Analyse und Optimierung der Praxisabläufe

Personaleinsatzplanung

Ei­ne un­güns­ti­ge Be­le­gungs­pla­nung, ei­ne nicht am in­di­vi­du­el­len Be­hand­ler­be­darf ori­en­tier­te Ter­min­ver­ga­be und vie­le ver­meid­ba­re Ein­zel­be­hand­lun­gen statt der Durch­füh­rung von Kom­bi­na­ti­ons­be­hand­lun­gen füh­ren zu ei­ner un­wirt­schaft­li­chen Be­hand­lungs­wei­se. Da­von ist ins­be­son­de­re die Per­so­nal­ein­satz­pla­nung be­trof­fen. Denn bei man­gel­haf­ter Pla­nung der Be­le­gung der Sprech­zim­mer wer­den oft­mals Per­so­nal­res­sour­cen vor­ge­hal­ten, die tat­säch­lich nicht ein­ge­setzt wer­den müs­sen; bei am Ma­xi­mal­zeit­be­darf der Be­hand­lung ori­en­tier­ten Ter­min­vor­ga­ben müs­sen Per­so­nal­ein­satz­zei­ten vor­ge­hal­ten wer­den, die in der Pra­xis nicht zur Um­satz­stei­ge­rung bei­tra­gen, weil sie z. B. deut­lich über den be­hand­ler­spe­zi­fi­schen Be­hand­lungs­zei­ten lie­gen.

Aus un­se­rer Be­ra­tungs­pra­xis wis­sen wir, dass bei ei­ner sub­op­ti­ma­len Ter­min­ver­ga­be bis zu 50 % der Zim­mer­be­le­gungs­zei­ten nicht für Be­hand­lun­gen am Pa­ti­en­ten ge­nutzt wer­den. Für ei­nen Teil die­ser für die Be­hand­lung nicht ge­nutz­ten Zim­mer­be­le­gungs­zei­ten wird Per­so­nal auf­ge­wandt, wel­ches bei ei­ner op­ti­ma­len Be­le­gungs- und Per­so­nal­ein­satz­pla­nung wirt­schaft­lich zur Um­satz­er­hö­hung ein­ge­setzt wer­den kann.